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Die Kunstlichen Kohlen Fur Elektrische Ofen, Elektrolyse Und Elektrotechnik Kurt Arndt

Die Kunstlichen Kohlen Fur Elektrische Ofen, Elektrolyse Und Elektrotechnik

Kurt Arndt

Published January 1st 1932
ISBN : 9783642894886
Paperback
338 pages
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 About the Book 

seWed. daB fUr die viel groGere Menge Karbid viel weniger Elektroden kohle notig ist, erklart sich einfach dadurch. daB an dem elektro chemischen Vorgange der Aluminiumabscheidung die Anode zwangs la. ufig teilnimmt, uud zwar nach der gewohnlichenMoreseWed. daB fUr die viel groGere Menge Karbid viel weniger Elektroden kohle notig ist, erklart sich einfach dadurch. daB an dem elektro chemischen Vorgange der Aluminiumabscheidung die Anode zwangs la. ufig teilnimmt, uud zwar nach der gewohnlichen Theorie derart, daB auf 1 kg MctaIl 2/3 kg Anodenkohle aufgewendet werden mussen, wiihrend bei dem elektrothermischen Verfabren der Karbidgewinnung die Elektrodenkohle nur den Strom zuleiten soli und sich nebenbei durch Abbrand verbraucht, uud zwar in urn so geringerem MaGe. je besser die Kohle und der Of en gang ist. 1 Grundleguug durch Bunsen. Sieht man davon ab, daG Dewy 1800 mit Hille seiner groJ3eu Voltabatterie zwischen Holzkohlestiicken einen elektrischen Lichtbogen bekam, so beginnt die Geschichte der Elek trodenkohlen mit dem Jahre 1842, als der graCe deutsche Chemiker Robert Bunsen in PoggendorHs Annalen . -Ober Bereitung einer das Platin in der Grovescben Kette ersetzenden Kahle bericbtete. Weil in dieser beriihmten Abbandlung schon fast die beutige Arbeitsweise angedeutet ist. will ich im folgenden den fur uns wesentlichen Inhalt wortlich wiedergeben . . . Die neue und wichtige Anwendung, welche das Platin durch Groves schone Entdeckung gefunden hat. macht es sehr wiinschens werth dieses kostbare Metall durch eine wohlfeilere Substanz ersetzen zu kOnnen. Man hat daher schon vor liingerer Zeit sowohl den natiirlich vorkommenden, als auch den in den Gasretorten sich absetzenden Graphit zu diesem Zwecke in Vorschlag gebracht. Allein die Schwierig keit. welche die ungewohnliche Festigkeit dieses Stoffes seiner mecha nischen BearbeitWlg entgegenstellt.